Freie Wähler informieren sich beim heimischen kommunalen Energieversorger

EWF ist und bleibt der zuverlässige und kundenfreundliche Energieversorger und -dienstleister im Landkreis
Im Rahmen ihrer kommunalpolitischen Tätigkeit trafen sich die Freien Wähler mit Geschäftsführer Frank Benz zu einem Gedankenaustausch über die Herausforderungen der Energie- und Wärmewende und den bereits in die Wege geleiteten Umbau des seit 1893 mit Elektrizitätsversorgung und seit 1996 mit der Gasversorgung befassten Unternehmens.
Über den Zweckverband sind der Landkreis und die Städte und Gemeinden im Versorgungsgebiet Mitgesellschafter.
Benz stellte heraus, dass sich sein Unternehmens vom reinen Lieferanten zum Dienstleister für umfassende Lösungen im Bereich der nachhaltigen und zukunftsweisenden Energieversorgung für Privathaushalte und Firmen entwickelt habe, beispielsweise Beratungen für Wäremepumpen oder PV-Anlagen.
422 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon 26 Auszubildende, stehen, so Benz, als zuverlässige Ansprechpartner rund um Strom, Gas und Wärme zur Verfügung, entwickeln nachhaltige Produkte und sind für den störungsfreien Betrieb der Leitungsnetze zuständig.
Die hohe Kundenbindung von über 80 v.H. der Haushalte im Versorgungsgebiet sei Ausdruck dafür, dass das Gesamtpaket des EWF-Angebotes stimme. Das Unternehmen biete attraktive Konditionen für die Verbraucher und lasse seine Kunden auch in Notfällen nicht alleine.
Uwe Steuber, Fraktionsvorsitzender, bedankte sich für das großzügige Spendenprogramm der EWF zur Unterstützung der Ideen und Projekte heimischer gemeinnütziger Vereine.
Kreisvorsitzender Kai Schumacher begrüßte es, dass sich die EWF auch bei den erneuerbaren Energien mit eigenen Windkraftanlagen und PV-Freiflächenanlagen engagiert.
Benz betonte, dass neben den bereits bestehenden 4 Windparks in diesem Jahr der Windpark in Bühle mit 4 Anlagen hinzukomme, der damit zu produzierende Strom entspreche einem Jahresverbrauch von 18.800 Haushalten. Beim Bau und späteren Betrieb der Anlagen werde sorgfältig auf die Einhaltung der Naturschutzvorgaben und Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen geachtet.
Auf Nachfrage von Heinfried Horsel zum Stand der kommunalen Wärmeplanung nannte Benz es als realistisch, dass das Unternehmen bis Ende dieses Jahres die ihm übertragene Planungsaufgabe für die Städte und Gemeinden fertigstellen könne.
Das Thema ÖPNV, das die EWF betreut, soll in einer separaten Gesprächsrunde Thema sein. Die Kostenverteilung auf die Kommunen wird dabei ein zentraler Punkt sein.
Die Freien Wähler zeigten sich beeindruckt, wie die EWF sich den Herausforderungen einer im Wandel befindlichen Energieversorgung stellt und ihre Produkte und Dienstleistungen im Interesse einer optimalen Kundenbetreuung und Versorgungssicherheit anpasst.